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Die 10 häufigsten Kundenfragen zu WDVS - Einfach erklärt

Was wollten Sie schon immer über ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wissen? Aus verschiedenen Kundengesprächen haben wir für Sie die häufigsten Fragen zusammengefasst. Ob Kosten, Dämmstärke, Feuchtigkeit oder Gestaltung – Wir räumen mit Missverständnissen auf und erklären WDVS einfach und verständlich.

Die wohl häufigste Frage von Kunden, welche uns bei einem Beratungsgespräch gestellt wird, ist:


"Muss meine Fassade wirklich gedämmt werden?"

Eine Fassade muss nach einer Sanierung den Anforderungen des Energiegesetzes genügen. Wenn ohnehin eine Sanierung des Aussenputzes ansteht, ist eine zusätzliche Wärmedämmung sehr sinnvoll und auch wirtschaftlich. Eine gut gedämmte Gebäudehülle reduziert Wärmeverluste und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort.

«Wie dick muss die Dämmung sein? Je dicker, desto besser?»
Ganz so einfach ist es nicht. Die optimale Dämmstärke hängt unter anderem vom Gebäude, vom bestehenden Wandaufbau, vom verwendeten Dämmstoff und von den energetischen Anforderungen ab. Eine grössere Dämmstärke kann die Wärmedämmung verbessern, aber irgendwann spielen auch Details wie Fensteranschlüsse, Dachüberstände und Sockelanschlüsse eine wichtige Rolle. Die richtige Antwort auf diese Frage ist demnach: Nicht möglichst dick, sondern technisch sinnvoll und auf das Gebäude abgestimmt.

«Im Winter ist Wärme ja schön. Aber was passiert im Hochsommer? Wird mein Wohnzimmer dann zum Backofen?»
Eine gute Gebäudehülle wirkt in beide Richtungen. Die Dämmung reduziert den Wärmeaustausch zwischen innen und aussen. Wie angenehm ein Gebäude im Sommer bleibt hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Beispielsweise von Sonnenschutz, Fensterflächen, Speichermasse und Lüftung. Der sommerliche Wärmeschutz gehört demnach bei der Planung ebenfalls berücksichtigt.

«Was kostet mich ein WDVS?»
Eine pauschale Zahl gibt es leider nicht. Der Preis hängt unter anderem von der Fassadenfläche, dem Gebäude, dem bestehenden Untergrund, der Dämmstärke, dem gewählten System, den Anschlüssen und der gewünschten Oberfläche ab. Auch Gerüst, Detailarbeiten und eventuelle Vorarbeiten können einen Einfluss auf die Kosten haben.

«Meine Fassade ist noch gut im Schuss. Kann man die Dämmung einfach darüber kleben?»
Das hängt vom bestehenden Untergrund ab. Vor einer Sanierung muss geprüft werden, ob der vorhandene Aufbau geeignet und ausreichend tragfähig ist. Untergrund, Haftung, Ebenheit und bestehende Schäden müssen berücksichtigt werden. Einfach draufkleben und fertig wäre bei einer Fassadensanierung definitiv keine gute Idee. Darum: Erst Prüfen, dann dämmen.

«Dämmung schön und gut, aber ich möchte nicht, dass mein Haus danach aussieht wie jedes andere.»
Das muss es auch nicht! Moderne Fassadensysteme bieten viele Möglichkeiten bei Farben, Struktur und Oberfläche. Unterschiedliche Putzstrukturen, Farbtöne oder gezielte Materialkombinationen können einer Fassade einen ganz eigenen Charakter verleihen. Von schlicht und elegant bis modern und auffällig ist vieles möglich, natürlich immer unter Berücksichtigung der technischen Anforderungen.

„Und was ist mit den Fenstern?“
Fensteranschlüsse gehören zu den wichtigen Details einer Fassadensanierung. Dämmstärke, Fensterposition, Fensterbank, Leibungen und Anschlüsse müssen aufeinander abgestimmt werden. Gerade bei solchen Übergängen ist eine fachgerechte Ausführung entscheidend.

„Ich will nicht in zehn Jahren schon wieder ein Gerüst vor dem Haus haben. Wie lange hält eine gedämmte Fassade?“
Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Fassade funktioniert über viele Jahre zuverlässig. Wichtig sind dabei hochwertige, aufeinander abgestimmte Materialien, eine sorgfältige, fachmännische Verarbeitung und regelmässiger Unterhalt. Verschmutzung, Algen oder kleinere Schäden sollten nicht einfach ignoriert werden, denn auch eine gute Fassade freut sich über eine regelmässige Pflege.

„Und am Ende des Tages merkt man das überhaupt bei den Heizkosten?“
Eine verbesserte Dämmung kann die Wärmeverluste über die Gebäudehülle reduzieren. Wie gross die tatsächliche Einsparung ausfällt, hängt jedoch vom gesamten Gebäude ab. Dazu gehört beispielsweise Heizsystem, Fenster, Dach, Kellerdecke, Lüftungsverhalten und natürlich der energetische Zustand der bestehenden Fassade. Deshalb sollte man nicht mit einer pauschalen Einsparung rechnen, sondern das Gebäude als Ganzes betrachten.

Eine Fassadendämmung ist mehr als einfach eine Schicht Dämmstoff an der Wand. Planung, Materialwahl, Untergrund, Anschlüsse, Putz und fachgerechte Verarbeitung müssen zusammenspielen.

Und wenn Sie nach diesen zehn Fragen noch eine elfte haben, fragen Sie uns! Die Iso-Bau AG unterstützt Sie bei der Planung und Ausführung Ihrer Fassadensanierung, von der energetischen Verbesserung bis zur individuellen Gestaltung.

Iso-Bau AG: Damit Ihre Fassade nicht nur gut aussieht, sondern auch technisch überzeugt.

Der Autor

Sandro Buchs

Bauführer, Kopas

Fill-1 +41 31 330 19 26

email sandro.buchs@isobau.ch

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